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Nachhaltige Entwicklung und Sozialarbeit: Eine Bestandesaufnahme

Projekt Nr. 511

 

Über das Projekt

Die Pandemie Covid 19 zeigt die möglichen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Veränderungen, die sich aus dem Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt ergeben. Seit März 2020 muss die Soziale Arbeit daher ihre professionelle Praxis anpassen, indem sie unter anderem auf organisatorischer Ebene innoviert oder neue Solidaritätsnetzwerke schafft.


Als TS1-Praktikantin in einer Struktur, in der soziale Innovation und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Aufgaben stehen, wurde mir bewusst, wie viele Herausforderungen die Sozialarbeit in den nächsten zehn Jahren zu bewältigen hat. Die ökologische Frage kann nicht ohne die soziale Frage gedacht werden (Boyce, 2020). Zukünftige Fachkräfte müssen daher geschult werden, um unsere verschiedenen Zielgruppen bei den vielen gesellschaftlichen Übergängen (ökologisch, digital, demografisch, geopolitisch usw.) zu begleiten, die im Gange sind.


Basierend auf diesen Beobachtungen möchte ich eine Umfrage unter Sozialarbeitern (Erziehern, soziokulturellen Animateuren und Sozialassistenten) durchführen, um die Institutionen zu kartieren, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit befassen, sowie die verschiedenen Arten von Aktivitäten und Überlegungen, die bereits durchgeführt werden, zu identifizieren. Die Umfrage zielt darauf ab, Fachleute aus sozialen Einrichtungen in Freiburg, Jura und Neuenburg zu erreichen. Es geht auch darum, die Faktoren zu identifizieren, die Fachleute daran hindern, sich in Fragen der Nachhaltigkeit zu engagieren, mit dem Ziel, Handlungs- und Ausbildungswege zu sammeln, die es sozialen Einrichtungen und Fachleuten ermöglichen würden, sich stärker in diesem Thema zu engagieren.


Dank dieses Projekts werden sich verschiedene Möglichkeiten ergeben, die Praktiken der Sozialen Arbeit in Bezug auf die Fragen zu erweitern (oder neu auszurichten), die sich aus den ökologischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Übergängen ergeben, die durch den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt verursacht werden.

 

Projektleitung:

Isabelle Porras

 

Förderkategorie:

A: Studierendenprojekte

 

Projektdauer:

01.04.2021 - 30.01.2022

 

Beteiligte Hochschule:

Fachhochschule Westschweiz

 

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